Tokuno Sensei ist sicher in Deutschland gelandet. Osu! Ich bin gekommen, um Osu! zu sagen. Das Nakayama Dojo Krefeld hat einen Wochenend-Lehrgang organisiert, um sein 30-jähriges Bestehen zu feiern. Tokuno Sensei war der Ehrengast aus Japan. Nach einem erfolgreichen Event hatten wir Gelegenheit, Tokuno Sensei zu interviewen und mehr zu erfahren über das, was er im Training vermitteln wollte. Herzlichen Dank an Sie, Tokuno Sensei. Allen hat es sehr gefallen auf dem Lehrgang in Krefeld. Auch ich habe viel von Ihnen gelernt, vielen Dank dafür. Ich hoffe, dass diejenigen, die beim Lehrgang dabei waren… zumindest eine Sache gelernt haben… Das würde mich glücklich machen. Wir hatten starke “Kiai”… haben hart trainiert und viel geschwitzt… Die Deutschen sind stark… Wenn ich unterrichte, gebe ich das, was ich in früheren Zeiten gelernt habe, an die Trainierenden weiter… Während meiner Universitätszeit haben wir auf die Art trainiert… Und ich selbst habe sehr hart trainiert… Das ist der Grund, warum ich so unterrichte und die Schülerinnen und Schüler antreibe. Es ist meine eigene Erfahrung und ich möchte sie an die junge Generation weitergeben. Gemeinsam kann dann jeder Fortschritte machen und sich verbessern. Wie sollte man den Unterricht strukturieren…? Ich denke, es ist wichtig, an den Grundlagen zu arbeiten. Dann wird man auch besser in Kumite und Kata. Dieses Video könnte dazu beitragen, Tokuno Senseis Art des Unterrichts besser zu verstehen und noch mehr davon zu profitieren. Insbesondere, wenn man seinem Unterricht zum ersten Mal beiwohnt. Tokuno Sensei ist mein Senpai (Dienst-)Älterer, Ranghöherer) von der Takushoku Universität. In meinem ersten Jahr war Sensei im vierten Studienjahr. Während der Zeit an der Uni konnte ich als jüngerer Student nicht mit ihm sprechen. Jetzt geht das… Dieses Mal konnte ich ein tiefgreifendes Gespräch über Karate führen. Wir möchten Tokuno Sensei ein paar Fragen stellen… Deine erste Frage, Stefanie? Vielleicht könnte Sensei sich kurz vorstellen und uns sagen, wo sich sein Dojo befindet? Mein Dojo befindet sich in Tsurumi-ku, Osaka (JKA Zweigstelle Matta) Außerdem unterrichte ich der der “Human Academy Culture School” in Ibaraki. Die Info befindet sich auf meiner Homepage. Ich werde den Link zur Website unten aufführen. Ist es richtig, dass das Dojo der JKA angehört? Sensei und sein Dojo gehören der JKA an, das ist korrekt. Ich bin darüberhinaus Vize-Präsident… der All Japan Universities Karate Federation for Referees and Judges. Sensei ist in verschiedenen Bereichen der Karate-Szene tätig. Anfangs hatten Sie erwähnt, dass Sie beide Studenten der Takushoku Universität waren und sich so kennengelernt haben. Könnten Sie uns sagen, wann genau das war und wie lange Sie gemeinsam die Universität besuchten? Zum ersten Mal sind wir uns begegnet, als wir Studenten der Takushoku Universität waren. Ich bin 1984 an die Uni gekommen… Tokuno Sensei hat seinen Abschluss 1985 gemacht. Somit waren wir ein Jahr gemeinsam an der Uni. Was war Senseis Studienfach? Volkswirtschaftslehre. Wie haben Sie Ihre Zeit an der Takushoku Universität erlebt, insbesondere Ihre Zugehörigkeit zum Karate-Club… Wie war das? Der Karate-Club war der Ort, an dem die wilden Tiere zusammenkamen. Auch die Studenten, die neu hinzukamen, waren wie wilde Tiere. Wenn du nicht aufpasst, kriegen sie dich… Aus diesem Grund mussten wir uns immer anstrengen und hart arbeiten. Ich kann es selbst nicht glauben, dass ich zu so einer Uni gegangen bin. Einige beeindruckende Leute waren dort… Auch ich denke, es gab dort außergewöhnliche Personen… Insbesondere in Tokuno Senseis Jahrgang. Nicht wirklich… In der Jahrgangsstufe über uns war Shiina Senpai… Und darüber waren Kida Senpai, Nakayama Senpai… Außerdem Nakafuji Senpai, Kashiwagi Senpai… Es gab viele außergewöhnliche Senpai über uns. Eine Jahrgangsstufe unter uns war Noda… außerdem Naka, Suzuki… Wiederum darunter waren Akita, Taniyama, Sudo und andere… Wenn du nicht aufpasst, kriegen sie dich… Daher wollten wir unbedingt vermeiden, zu verlieren. Wenn du nicht mithälst, verlierst du und bleibst zurück. Dafür musste ich ganz allein Sorge tragen. Tokuno Sensei hat sich nicht verändert und ist immer noch derselbe… Seit jeher ist er ein leidenschaftlicher Mann. Sprechen wir nicht davon! Oft wird mir gesagt, mein Unterricht sei ebenfalls leidenschaftlich. Wahrscheinlich haben das auch die Leute, die am Lehrgang teilgenommen haben, gefühlt. Es würde mich freuen, wenn sie meine Leidenschaft gespürt hätten. Während ich vor den Leuten stehe und unterrichte, bin ich ernsthaft… Ich verwende meine ganze Energie darauf, dass sie sich verbessern. Und sei es nur um einen kleinen Schritt. Ich wünsche mir aufrichtig, dass die Teilnehmer meines Lehrgangs besser werden. Haben Sie während der Zeit an der Universität zusammen trainiert, oder gab es gesonderte Unterrichtseinheiten? Vielleicht könnten Sie beschreiben, wie eine typische Woche aussah? Im ersten und zweiten Jahr waren wir am Hachioji Campus… Im dritten und vierten Jahr am Myogadani Campus… Das Morgentraining dauerte zwei Stunden… Das Abendtraining 3 Stunden. So war es, aber… ohne, dass wir es merkten, hat sich die Trainingszeit geändert, oder? Irgendwie wurde die Zeit länger… Das Morgentraining wurde von 2 auf 3 Stunden erhöht… das Nachmittagstraining auf 4,5 Stunden… Am Ende des Tages wurde uns dann bewusst, dass wir 8 Stunden trainiert hatten. Montags und dienstags trainierten die Studenten des ersten und zweiten Jahres getrennt auf dem Hachioji Campus. Mittwochs und samstags trainierten wir gemeinsam auf dem Myogadan Campus. Wer hat das Training geleitet? Tsuyama Senpai war stets anwesend… Matsukura Senpai kam ungefähr 2, 3 Mal die Woche… Er konnte nicht richtig zählen… Imamura Senpai, JKA Instructor, besuchte uns auch manchmal. (Imamura Sensei: Damaliger JKA Champion) Gestern hatten Sie erwähnt, dass Sie manchmal ein Lauftraining absolvierten… Vielleicht möchten Sie ein wenig davon erzählen? Wir sind ungefähr 10 km gelaufen… Wenn du langsam warst, bekamst du einen Kick von hinten. Nach dem Lauftraining übten wir am Makiwara… Wir schlugen das Makiwara-Brett sogar noch mit blutigen Knöcheln. Die Studenten des ersten und zweiten Jahres waren verzweifelt… Es war wirklich beängstigend… Er sah aus wie der Rote Teufel und war uns auf den Fersen… Er trieb uns an, “Lauft schneller!!” Dank Ihnen kann ich nun schneller laufen. Als Schüler gehörte ich dem Rugby-Club an… Deshalb war ich ein schneller Läufer. Ihr wart so langsam… Die armen Itakura und Noge… Sie konnten nicht so gut laufen… Verglichen mit ihnen war ich schneller, aber es war wirklich hart. Sie hatten Rugby ja schon erwähnt… Wie es Ihren Unterricht beeinflusst hat. Vielleicht auch Ihr eigenes Training? Könnten Sie uns ein wenig davon erzählen? Ich nutze die Unterrichtsmethode des japanischen Rugby-Nationalteams. Ich versuche, die unterschiedlichen Systeme anzuwenden. Wir machen sehr viel Core-Training in meinem Dojo. Das Wort “Osu”… Sensei erwähnte seinen Einfluss und welche Bedeutung es hat. Ich war dabei, das Zimmer eines ein Jahr älteren Senpai aufzuräumen, als ich diese Worte fand… Es gab Momente… in denen die Dinge schwierig waren, harte Zeiten… Gefühle unten, schmerzhaft, traurig… Es gab den Moment, in dem ich fortlaufen wollte… Als ich die Bedeutung dieser Worte verstand… Konnte ich aus ihnen Kraft schöpfen. Irgendwie gelang es mir, zu bleiben und weiterzumachen. Ich denke, dies ist auch die Botschaft, die Sie uns Trainierenden in Krefeld mitgeben wollten. Diese sehr wichtige Botschaft an uns, egal welchen Alters oder wie erschöpft wir auch waren, weiterzumachen, uns und unsere Schwächen zu überwinden. Es würde mich sehr glücklich machen, wenn meine Botschaft angekommen ist. Wenn man eine schwierige Zeit durchmacht, nicht aufzugeben und es weiter und weiter zu versuchen. Nach vorn zu schauen und weiterzumachen. Eine solche Einstellung wäre gut. Oder sich zumindest an jene Botschaft zu erinnern… Gibt es derzeit etwas, auf das Sensei während seines eigenen Trainings den Fokus legt? Derzeit bereite ich mich auf die Prüfung zum 7. Dan vor. Andere zu unterrichten und anzuleiten ist wichtig, aber genau so wichtig ist auch mein eigenes Training. Das zu verstehen und mein Bestes zu geben… Ich habe mein Bein verletzt, ein Band war geschädigt. Jetzt kann ich mich wieder bewegen und arbeiten. Am Anfang habe ich mir vieles durchgehen lassen… jetzt aber will ich mich anstrengen und hart trainieren. So praktiziere ich derzeit Kata, Jion und Bassai Dai… 10 Mal jede Kata. Ich mache auch Lauftraining. Ich widme mich dem Training voll und ganz. Einfach machen, nichts anderes, oder? Positiv zu sein… Oft fühle ich mich erschöpft und möchte am liebsten gar nichts tun. Aber… Ich möchte nicht aufgeben. Meditiert Sensei auch? Eine Kerze anschauen… bis sie abgebrannt ist… Das mache ich seit meiner Wettkampfzeit. Das sollte man in einem dunklen Raum tun… Ausschließlich die Kerze fixieren, bis ihre Flamme erloschen ist. Das beeinflusst sicher auch Ihr Karate… Vielleicht könnten Sie schildern, welchen Effekt es auf Sie hat? Ich kann mich gut konzentrieren. Außerdem bleibe ich ruhig. Gerade unter Druck muss man gut performen. All dies gelingt mir durch die Meditation. Wen unterrichtet Sensei am liebsten, Anfänger oder Fortgeschrittene… Kinder oder Erwachsene? Es ist einfacher, die höheren Klassen zu unterrichten. Aber der Kinderunterricht, das Fortgeschrittenen-Training oder das der hohen Gürtelstufen… Sie alle haben ihren Reiz und bringen eine andere Freude. Und die Fortschritte in den verschiedenen Klassen zu sehen, ist sehr befriedigend. Kinder sind die Zukunft… Wie auch immer ihre Fähigkeiten sind, ich möchte, dass sie Fortschritte machen, wenn es auch nur in kleinen Schritten ist. Es gibt Kinder, die nicht allein aus ihrem Panzer ausbrechen können. Wie kann ich sie ermutigen? Ich habe ein Kind im Dojo, das Schwierigkeiten hatte, mit anderen zu sprechen. Aber Schritt für Schritt hat es sich geöffnet und begonnen, mit anderen zu kommunizieren. Das ist also ein Fortschritt, oder? Durch das Karate-Training mit mir hat es das Selbstvertrauen gewonnen. und sich deshalb verändert (verbessert). Somit scheint meine Art zu unterrichten nicht verkehrt gewesen zu sein. Mein “Osu”-Spirit bringt mich voran. Was ist Senseis Hoffnung für die Zukunft des Karate? Bushi-do! Der Geist des Bushi-do… Gute Manieren und der Etikette zu folgen… Es ist nicht alles, stark zu sein. Reigi Saho (Etikette und Benehmen) sind Teil des Karate. Genau so auch das Leitbild des Bushi (Kriegers) Mit einem Schlag den Gegner ausschalten. Diesen Spirit sollten wir nicht verlieren. Meine Hoffnung für die Zukunft des Karate ist also, dass wir die Tradition bewahren. Ich möchte dabei helfen und jeden in seiner persönlichen Entwicklung unterstützen. Und versuchen, die innere Stärke hervorzubringen. Wir sind eine Familie, daher können wir offen sprechen. …Es gibt Vieles zu lernen. Vielen herzlichen Dank. Wir haben das “offizielle” Interview beendet, aber unser Gespräch fortgesetzt, während die Kamera lief… Nakayama Senseis Dojo “Hoitsugan”… Am 15. Januar, dem nationalen Feiertag der Volljährigkeit, Seijin-shiki (20 Jahre), gingen wir dorthin, um Bericht zu erstatten. Und Nakayama Sensei bat uns zu bleiben, etwas zu essen und zu trinken. In dem Dojo im Keller… Das werde ich nie vergessen! Nakayama Sensei kam üblicherweise einmal die Woche in die Universität. Ich erinnere mich auch daran, dass Nakayama Sensei unser Dojo besuchte… Manchmal wurden wir von ihm unterrichtet. Ausschließlich Kihon-Training, und wir haben so viel gelernt. Sehr, sehr wertvoll! Normalerweise haben wir die Zeit für Kumite-Training verwendet… Aber Nakayama Sensei konzentrierte sich auf die wichtigen Grundlagen. Einmal bat mich Nakayama Sensei, etwas vorzumachen. Oi-zuki auf ihn zu… Und das tat ich… Dabei habe ich ihn versehentlich getroffen. Es war mein erstes Jahr und ich war so naiv… Ich griff mit voller Kraft und Geschwindigkeit an… Filmst Du unsere Unterhaltung? Ja… Ich bedauerte es hinterher, was hatte ich getan…! Nur Tokuno Senpai konnte so etwas passieren… Der derzeitige Chef der Studenten-Abteilung, Arakawa Sensei, der für alle Studentinnen und Studenten der Universität verantwortlich ist, kam in seiner Studienzeit, um Karate zu lernen. Ich wusste nicht, wer er war. Er war Weißgurt und jemand, der etwas lernen wollte. Also habe ich ihn ein Jahr lang hart herangenommen. Wenn ich ihm nun begegne, sagt er immer… Tokuno, Du hast mich damals fertig gemacht… Osu, das tut mir wirklich leid! Tue also niemals etwas Böses. Ich erinnere mich, auch für mich waren Sie furchteinflößend… Von Matsukura Senpai habe ich den Spirit des Vorwärtsgehens gelernt. Er machte ausschließlich Oi-zuki… So ist es. In seinem Kumite gab es keine anderen Techniken… Er versuchte, mit Oi-zuki anzugreifen. Ich hätte nie gedacht, mit einer solchen Technik könne man die Gegner kriegen. Aber ihm gelang es und er kriegte sie. Wie ein Wildschwein war er… Wenn er uns sagte, “seid wilder, seid wie Tiere” bekam ich kalte Füße! Mir wurde bewusst, ich befand mich mitten in der Gruppe der wilden Tiere. Es gibt viele Erinnerungen wie diese… Judo-Meister Kimura Masahiko Sensei war oft auf dem Campus. Und ich sah ihn zum Dojo laufen. Wir hatten viele große Meister… So auch Shioda Gozo Sensei… Den Aikido-Meister. Oyama Asahide Sensei ebenfalls (Kendo-Meister)… Und Nakayama Masatoshi Sensei. Großartige Meister. Wenn man es so betrachtet, ist die Takushoku Universität außergewöhnlich… Sie ist wie eine spezialisierte Budo-Akademie. Ich kann es nicht glauben, dass ich vier Jahre in einer solchen Umgebung verbracht habe. Was habe ich mir nur dabei gedacht, ich verstehe es selber nicht… Dass ich mich ganz aus Osaka an einen solchen Ort begeben habe. Diese Lebenserfahrung ist mein Rückgrat. Warum haben Sie die Takushoku Universität gewählt? Mein Sensei sagte mir, ich solle den besten Ort wählen. Das war Iwabuchi Sensei. Also habe ich mich für die Takushoku Universität beworben. Ich habe den Auswahltest bestanden und wurde Mitglied des Karate-Clubs. Ich dachte, es sei ein Ort für Gefangene… Ich meine das Studenten-Wohnheim. Mein erster Gedanke war, “was für ein beunruhigender Ort”… Die harten Jungs waren dort versammelt. Ich kann es wirklich nicht glauben, dass ich vier Jahre an einem solchen Ort verbracht habe. Ich habe ein paar Lieblingsworte… Ko Ki Ren Ma. Katsu Onore Ren Ma Tue das, was wichtig ist, obwohl du Anderes lieber tätest. Konzentriere dich auf das Training. Während des Lehrgangs am Wochenende habe ich den Kindern, die teilgenommen haben, jene Worte in ihre Karate-Ausweise geschrieben. Das Wollen… Es ist menschlich, dass Du lieber rausgehen und mit deinen Freunden spielen möchtest. Aber in dieser Zeit könntest du auch trainieren. Osaka Senpai hat mir diese Worte in einer Neujahrskarte geschrieben. Als ich mich müde fühlte und es mir schwerfiel, mich aufzuraffen, habe ich mich jener Worte erinnert bin Laufen gegangen und habe trainiert. Ich bin von Osaka nach Nara gelaufen, habe zwei Berge überquert. Das Gasshuku in Aomori… Das war Dein allererstes… Genau, mein erstes Gasshuku. Es war sehr anstrengend und hart. War es das erste Mal, dass Du die 1000 Fauststöße und 1000 Tritte gemacht hast? Es war so anstrengend! Je 1000 Fauststöße und Tritte vom frühen Morgen an. Das war nicht einfach. Senpai und Sensei haben von hinten Druck gemacht, schrien “Mehr Kiai”! Das ist also der Osu-Spirit. Immer “Osu”, richtig?! So ist es… Wusstest Du, dass das Wort “Osu” in der Takushoku Universität geboren wurde? Davon habe ich gehört… Mr. Osu (Wada Senpai) hat es mir gesagt. Wirklich? So ist es, in unserem Karate-Club hat es begonnen. Genau, es ist Osu… “Osu” ist Weltstandard für alle, die Karate praktizieren. Das Bildungsamt sagt uns nun, an den Schulen nicht mehr “Osu” zu sagen, sondern stattdessen “Hai”. Dabei wird es seit langer Zeit verwendet und hat Tradition. Es hat eine großartige Bedeutung… Alles zu ändern, ohne es zu verstehen, ist nicht notwendig. Wenn etwas gut ist, sollte es als Tradition erhalten bleiben. In Japan gibt es viele gute Traditionen wie diese. Budo ist eine davon. Ich wünschte mir, diese Dinge würden sorgsam betrachtet. Insbesondere, da ich außerhalb Japans lebe, bin ich mir der Wichtigkeit der Traditionen sehr bewusst. Das ist wirklich von großer Bedeutung. Das ist kein Populismus… Es gibt welche, die sagen, “Osu” sei nicht gut für die Bildung. Sie sagen es, ohne überhaupt die tiefere Bedeutung zu kennen. Es ist sonderbar… Senpai, bitte lehren Sie die Leute im Bildungsamt. Das Bildungswesen… wird sonderbar und komisch. Es ist 15:30 Uhr und wir sollten uns langsam auf den Weg machen…

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